Proviande
finkenhubelweg 11Postfach3001 BernTel: +41 (0)31 309 41 11Fax: +41 (0)31/388 41 99info@proviande.ch

Konsum

Die grosse Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten ist überzeugt, dass Fleisch zu einer ausgewogenen Ernährung gehört. Das belegt eine von Proviande beim LINK-Institut 2010 in Auftrag gegebene, repräsentative Studie über die Einstellung der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten zu Fleisch. 

Eine noch höhere Zustimmung erreicht Fleisch gemäss der gleichen Studie bei der Frage nach dem Genuss, den Fleisch bietet, und 57% aller Befragten sind der Meinung, dass Fleisch aus der Schweiz vertrauenswürdiger ist als ausländisches Fleisch.

Inlandproduktion und Konsum von Fleisch 2010 

 

Konsumenwicklung 2010

Konsum und Inlandproduktion entwickelten sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr positiv: In der Schweiz konsumierten jede Einwohnerin und jeder Einwohner durchschnittlich 53,6 kg Fleisch, was einer Zunahme der Gesamtmenge an verkaufsfertigem Fleisch um 3,3% entspricht. Der Inlandanteil an verkaufsfertigem Fleisch stieg leicht auf 80%.

Unbestritten auf dem ersten Rang in der Gunst der Schweizer Bevölkerung liegt weiterhin Schweinefleisch mit einer Zunahme um 3,9%, gefolgt von Rindfleisch (+ 2,9%), Geflügelfleisch (+ 3,0%) und Lammfleisch (+ 2,1%). Um 1,5% zurück ging lediglich der Kalbfleischkonsum.

Konsum ausser Haus

Der Konsum von Fleischgerichten ausser Haus ist gesamthaft erneut gestiegen. Schweine-fleisch und Rindfleisch sind mit 23,9% bzw. 23,2% zwar nach wie vor die am häufigsten kon-sumierten Fleischsorten, Geflügelfleisch hat mit 19,6% jedoch insbesondere bei den jungen Gästen, bei den Frauen und in der Westschweiz deutlich an Bedeutung gewonnen. 

Bemerkenswert sind die regionalen Unterschiede bei den beliebtesten Fleischarten: Während in der deutschen Schweiz Schweinefleisch mit 27% an erster Stelle steht, gefolgt von Rindfleisch mit 21% und Geflügelfleisch mit 19%, führt in der Westschweiz Rindfleisch mit 30% die Rangliste deutlich an, gefolgt von Geflügelfleisch (22%) und Schweinefleisch (15%). 

Rund drei Viertel des angebotenen Fleisches stammen sowohl in der Deutschschweiz wie auch in der Romandie aus Schweizer Produktion.

(Quelle: Studie «Einstellung der Gastronomen zu Fleisch», LINK-Institut, 2010)