Tierhaltung

Tierfreundliche Stallhaltung und Auslauf

Schweizer Fleisch verdient volles Vertrauen, denn der Standard bei der Tierhaltung ist sehr hoch. Kein Wunder, schliesslich besteht in den Familienbetrieben ein enger Bezug zu den Tieren. Zudem fördert der Staat die verantwortungsvolle Haltung – z. B. mit den Programmen «Besonders Tierfreundliche Stallhaltungssysteme» (BTS) oder «Regelmässiger Auslauf im Freien» (RAUS). Über drei Viertel (75.3%) der Nutztiere nehmen am Programm «RAUS» teil, die Hälfte (55.6%) am Programm «BTS» (2015). Der Einsatz der Bauern lohnt sich: Die Tiere sind gesünder, ihr Fleisch schmeckt vorzüglich. Verschiedenste Labelprogramme stellen zusätzliche Anforderungen an die Haltung und die Fütterung der Tiere.

Beispiel Geflügel

94,1% der einheimischen Mastpoulets wird nach den BTS-Normen gehalten. Diese schreiben zum Beispiel vor, dass Masthühnern erhöhte Schlafplätze zur Verfügung gestellt werden und dass sie tagsüber immer Zugang zu einem geschützten Aussenklimabereich haben.

Strenge Tierschutzgesetze

Neben den freiwilligen Anstrengungen bestehen strenge Gesetze und Vorschriften zur artgerechten Tierhaltung. Die Tiere werden ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten: So leben etwa Kälber bis zum Alter von vier Monaten nicht angebunden, und sie haben Wasser und Raufutter zur freien Verfügung. 81.2% unserer Rinder und Kühe haben regelmässig freien Auslauf (2015). Das Geflügel kann sich im Freiland oder mindestens im Wintergarten aufhalten und Schweine sind auch auf Alpen anzutreffen. Unabhängige Kontrollen garantieren diese Qualitäten.

Die Schweiz hat das strengste Tiertransportgesetz und es sind nur kurze Transportzeiten erlaubt.

Ein Kompromiss

Tierschutz ist ein öffentliches und staatspolitisches Anliegen, das auf ethischen Normen gründet. Das Ausmass von gewährtem Tierschutz ist immer Ausdruck eines Kompromisses zwischen Nutz- und Schutzinteressen. Die Schweizer Tierschutzgesetzgebung wurde 2008 komplett revidiert.  Bei der Revision wurde dem Bestreben nach Straffung, Entschlackung und Stufengerechtheit sowie dem neuen Schwerpunkt auf Information und Ausbildung besonders Rechnung getragen.

Ökologisches Handeln soll sich nicht negativ auf unser hohes Niveau beim Tierwohl auswirken. Tierfreundlich gehaltene Tiere mit Auslauf führen zu mehr Ammoniakemissionen. Trotzdem sieht die Schweizer Landwirtschaft ihre Zukunft in besonders artgerecht gehaltenen Tieren.

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